Shift #2: Interdisziplinarität und das Versprechen hybrider Praktiken

06.11.2019

Nach der Auftaktveranstaltung zum Thema „Kunst an kunstfernen Orten“ zur Jahresausstellung 2019 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg widmet sich die zweite Ausgabe von Shift am 13. November 2019 der Interdisziplinarität und den damit verknüpften Arbeitsweisen unterschiedlicher Fach- und Wissensbereiche. 
Im Fokus der Podiumsdiskussion stehen die Bedeutungs- und Handlungsfelder von interdisziplinären Praktiken sowie die Herausforderungen des gegenwärtigen Imperativs von Hybridität und Kooperation.

Shift #2 am 13. November, 18 Uhr
im Künstlerhaus, Glasbau

KunstKulturQuartier
Königstraße 93
90402 Nürnberg

Zur Podiumsdiskussion eingeladen sind Prof. Carola Dietrich von der Technischen Hochschule Nürnberg und Prof. Jan St. Werner von der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Sie stellen ihr gemeinschaftlich konzipiertes und von LEONARDO gefördertes Projekt „Architektur hören“ vor und sprechen über die fächerübergreifende Zusammenarbeit. Welche Rolle die Kollaboration zwischen der Universität der Künste Berlin und der Technischen Universität Berlin im Hochschulkontext spielt, erklärt Prof. Dr. Christoph Gengnagel als Projektleiter der gemeinsamen Projektplattform Hybrid PlattformProf. Dr. Martin Ullrich von der Hochschule für Musik Nürnberg zeigt auf, wie in seinem Schwerpunkt der Human-Animal Studies interdisziplinär geforscht wird.

Teilnehmer*innen der Podiumsdiskussion sind:

  • Prof. Carola Dietrich (Fakultät Architektur, Technische Hochschule Nürnberg) und Prof. Jan St. Werner (Künstler und Musiker, Professor für Interaktive Medien/ Dynamische Akustische Forschung, Akademie der Bildenden Künste Nürnberg)
  • Prof. Dr. Christoph Gengnagel (Projektleiter Hybrid Plattform, Geschäftsführender Direktor Institut für Architektur und Städtebau, Universität der Künste Berlin)
  • Prof. Dr. Martin Ullrich (Interdisziplinäre Musikforschung mit Schwerpunkt Human-Animal Studies, Hochschule für Musik Nürnberg)

Shift wird im Rahmen der beiden Hochschulprogramme LEONARDO – Zentrum für Kreativität und Innovation sowie Kunst – Transfer – Praxis an der AdBK Nürnberg initiiert und bringt Akteure verschiedener Disziplinen mit Blick auf dringliche gesellschaftliche, technologische und ökologische Fragen in einen Dialog. Der Titel steht dabei sinnbildlich für die Verschiebung und Verschränkung unterschiedlicher Arbeitsfelder und den damit verbundenen Perspektiven.

Bild: Sound Walk mit Sam Auinger im Neuen Museum Nürnberg im Rahmen des Projektes „Architektur hören“, Bild: Lisa Rave, 2019

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